Am Ball bleiben News 06.10.2009

[06.10.2009]
7. Schnittstellenkonferenz Sport(-pädagogik) – Jugendhilfe: „Homophobie im Sport“ am 24. November 2009 in Hannover

„Ich würde nie mit Schwulen duschen“ – dieses Zitat eines bekannten Sportlers zeigt, dass verbale Attacken und Vorurteile gegen Schwule und Lesben im Sport immer noch zum Alltag gehören

Tafel zum Thema Sexismus

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Obwohl sich in den letzten Jahrzehnten gesamtgesellschaftlich betrachtet einiges für Lesben und Schwule getan hat: Sie sind mehr in der Öffentlichkeit wahrzunehmen, es wurden ihnen mehr Rechte eingeräumt, und es gibt immer öfter prominente Coming Outs in Politik, Kultur und Kunst. In vielen Bereichen des Sports allerdings sind Schwule und Lesben nicht sichtbar, verstecken ihre sexuelle Orientierung, um keine Nachteile zu erleiden und nicht ausgegrenzt zu werden.

Das Anliegen der 7. Schnittstellenkonferenz ist, diese Situation aufzuzeigen, unterschiedliche Ansätze vorzustellen und zu diskutieren, wie die Lage von Schwulen und Lesben im Sport sichtbar gemacht werden und wie antidiskriminierende Arbeit im Sportbereich und in der Jugendarbeit gestaltet werden kann. Ziel ist es, eine Plattform zum Austausch zwischen den Akteur/-innen aus dem Sport und aus anderen Bereichen der Jugendhilfe bereit zu stellen.

Gemeinsamer Veranstalter sind die Deutsche Sportjugend, das Projekt am Ball bleiben der dsj, die Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) sowie Camino gGmbH. Die Veranstaltung wendet sich an alle Engagierten in der Kinder- und Jugendarbeit im Sport, die Maßnahmen gestalten und planen.

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

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