Am Ball bleiben News 20.03.2009

[20.03.2009]
Integrieren oder Ausgrenzen? Fachkräftetagung in Hannover zum Umgang mit Rechtsextremismus

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2009 veranstaltet die Deutsche Sportjugend am 28. März in Hannover eine Fachtagung zur Zusammenarbeit des organisierten Sports mit zivilgesellschaftlichen Initiativen im Umgang mit Rechtsextremismus.

Für die Deutsche Sportjugend und ihre heute über 9,5 Millionen Mitglieder sind Fairness, Vielfalt, Freiwilligkeit und Demokratie zentrale Maßstäbe für einen jugendorientierten und gesunden Sport sowie den verantwortungsbewussten Umgang miteinander. Die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung von Minderheiten ist eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe und zunehmend auch für den Sport eine große Herausforderung. Eine Vernetzung verschiedener Akteure aus Sport und Zivilgesellschaft kommt daher eine große Bedeutung zu.

„Integrieren oder Ausgrenzen?“ ist die Frage, unter der die Veranstaltung der Deutschen Sportjugend in Hannover steht. Fachkräfte zivilgesellschaftlicher Initiativen, aus der Politik und Wissenschaft oder dem Bereich Innere Sicherheit sollen gemeinsam mit Funktionsträger/-innen des organisierten Sports diskutieren und Handlungswege erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen die gegenseitigen Erwartungen aneinander im Umgang mit Rechtsextremismus ebenso wie die Möglichkeiten und Grenzen, dem Problem zu begegnen.

Die Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung Gerd Bücker; Landespräventionsrat Niedersachsen und Leiter der AG Sport! Jugend! Agiert!, gefolgt durch ein Impulsreferat zu den „Erwartungen zur Zusammenarbeit der zivilgesellschaftlichen Akteure an den organisierten Sport“ von Dr. Stephan Bundschuh vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit, IDA e.V. Nach der Mittagspause wird die Arbeit in Workshops fortgesetzt, als Themen vorgesehen sind:

  • Integration oder Ausgrenzung? Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen im Sportverein
  • Die Rolle des organisierten Sports im Rahmen der Bundesförderprogramme
  • Zivilgesellschaftliche Erfahrungen mit Rechtsextremismus – Modelle und Chancen für den Sport?!

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, die Fahrtkosten sind von den Teilnehmer/innen zu tragen. Veranstaltungsort ist die Akademie des Sports beim LandesSportBund Niedersachsen e.V., Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10. Eine detaillierte Anfahrtsbeschreibung finden Sie im Internet unter lsb-nds.flyingdog.de

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis 25. März (verlängerte Anmeldefrist) unter Weber@dsj.de oder Fax: 069 6700-1287 an.

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