Am Ball bleiben News 19.02.2009

[19.02.2009]
„Vereine stark machen im Süden“

„Vereine stark machen - Was tun gegen Diskriminierung und Rassismus im Fußballverein?“ so hieß die Überschrift zur Informationsveranstaltung, zu der vom Württembergischen Fußballverband nach Ulm eingeladen wurde. Gastgeber waren gemeinsam mit dem wfv das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“, das Projekt „Am Ball bleiben“ der Deutschen Sportjugend in Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm.


Bild: wfv

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Ivo Gönner und den Präsidenten des Württembergischen Fußballverbandes Herbert Rösch.

Eine Expertenrunde mit Vertretern der teilnehmenden Institutionen gab dann einen ersten inhaltlichen Impuls für die anschließenden Workshops. SWR-Moderator Jürgen Klotz begrüßte auf dem Podium den Heidenheimer Bürgermeister und wfv-Vorstandsmitglied Rainer Domberg, die Bürgermeisterin der Stadt Ulm Sabine Mayer-Dölle, den Vertreter des Innenministeriums Baden-Württemberg Michael Haller, den Vertreter der Deutschen Sportjugend Gerd Wagner und den Geschäftsführer des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Dr. Gregor Rosenthal zur Diskussionsrunde.


Bild: wfv

Workshops stehen im Vordergrund

Innerhalb der drei angebotenen Workshops arbeiteten anschließend die Vertreter der Vereine, des Verbandes aber auch Präventionsmitarbeiter der Polizei konstruktiv. Die einzelnen Themenbereiche reichten von „Dafür kann der Fußball doch nichts!?“ über „Wehret den Anfängen - Zum Umgang mit auffälligen Jugendspielern“ bis hin zu „Warum ist die Rückennummer 88 tabu?“. Rund 100 Gäste, Verbands- und Vereinsvertreter nahmen aus Ulm wertvolle Erkenntnisse für die praktische Vereinsarbeit mit.

Mit der Veranstaltung in Ulm ging damit die vierte und letzte Regionaltagung unter dem Motto „Vereine stark machen“ erfolgreich zu Ende. Insgesamt wurden etwa 350 Vertreter/innen aus dem Fußballumfeld (Vereine, Verbände) sowie aus zivilgesellschaftlichen Organisationen erreicht. Es gilt nun, die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse dieses Pilotprojektes gemeinsam auszuwerten und weitere konkrete Handlungsschritte festzulegen.

An dieser Stelle gilt der Dank nochmals an die vier Landesverbände des DFB (Schleswig-Holsteinischer FV, FV Brandenburg, FV Mittelrhein und Württembergischer FV, dass sie sich an dem Pilotprojekt beteiligt haben, um ein weiteres Zeichen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen.

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