Am Ball bleiben News 21.07.2008

[21.07.2008]
Aktionswoche gegen Rechts beim Deutschen Olympischen Sportbund

Die Woche vom 14. bis 18. Juli stand beim Deutschen Olympischen Sportbund ganz im Zeichen des Engagements gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Der DOSB stellte an diesen Tagen auf seiner Website verschiedene eigene Projekte vor, die sich in diesem Sinne engagieren.

Die BALLerinas der dsj und des DOSB gegen Rechts. (Quelle: www.dosb.de)

Zu den Aktionen des DOSB gehört auch die Unterstützung des von der Wochenzeitschrift DIE ZEIT ins Leben gerufene Projekt „Netz gegen Nazis“. Prominente Vertreter des Sports wie DOSB-Präsident Thomas Bach riefen auf der Website in Videobotschaften zum Kampf gegen Rechts auf. „Rechtsextremes Gedankengut hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Dagegen müssen wir auch gerade im Sport präventiv vorgehen. Die Deutsche Sportjugend hat im Auftrag des DOSB dazu die Federführung im Sport übernommen. Es gilt, bereits erste Anzeichen rechtsextremer Aktionen in Vereinen zu erkennen und sofort abwehrend tätig zu werden. Die Aktion der ZEIT unterstützen wir im deutschen Sport deshalb mit voller Überzeugung. Die Internet-Seite ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Rechtsextremismus“, so Thomas Bach.

Auf der Website www.dosb.de wurden während der vergangenen Tage zu dem die Projekte des DOSB und der Deutschen Sportjugend (dsj) vorgestellt, die sich mit dem Thema Rechtsextremismus und Rassismus befassen. Neben „Am Ball bleiben“ oder dem Programm „Sport! Jugend! Agiert!“ war dies unter anderem auch die Initiative der Mobilen Interventionsteams im Sport, die in Hessen aktiv sind, um Vereine und Verbände in ihrer Arbeit zu unterstützen und bei Problemfällen zu beraten. Auch die Frauen-Betriebssportgruppe Fußball beim Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB), die BALLerinas“, stellten sich in der Aktionswoche gegen rassistisches und rechtsextremes Gedankengut im Sport, indem sie sich am Fotowettbewerb von www.netz-gegen-nazis.de beteiligten.

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