Am Ball bleiben News 19.06.2008

[19.06.2008]
„Vereine stark machen – Was tun gegen Diskriminierung und Rassismus im Fußball“ geht auf Regionaltour

Bereits im vergangenen November fand in Halle an der Saale der 1. bundesweite Kongress „Vereine stark machen“ statt. Hinter dem Kongress steht das Konzept, Amateurfußballvereine darin zu bestärken, sich mit dem Thema Diskriminierung und Rassismus auseinanderzusetzen. Um noch mehr Vereine und Praktiker wie Trainer oder Ehrenamtliche zu erreichen, gehen das Projekt „Am Ball bleiben“ und das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ unter dem Motto „Vereine stark machen“ jetzt auf Regionaltour.

Genaue Termine stehen zwar noch nicht fest, stattfinden werden die entsprechenden Veranstaltungen aber voraussichtlich in den Monaten September/Oktober. Wie schon in Halle sollen dann bei fünf weiteren Landesverbänden Vertreter von Amateurvereinen zu einem Seminar zusammenkommen und ihre Probleme vor Ort mit Spezialisten und Experten für verschiedene Themenbereiche diskutieren. Konkrete Konflikte werden näher untersucht und gemeinsam soll nach einer Lösung für spezifische Problembereiche gesucht werden.

„Bei uns gibt es doch keinen Rassismus!“, „Dafür kann der Fußball doch nichts!“, „Was sollen wir denn noch alles machen?“, „Als hätte unser kleiner Verein nicht schon genug Sorgen!“. Mit solchen und ähnlichen Problemen beschäftigen sich Woche für Woche viele Ehrenamtliche in den Amateurfußballvereinen, berichten Volker Goll von der Koordinationssstelle Fan Projekte der Deutschen Sportjugend (KOS) in Frankfurt/Main und Gerd Wagner vom Projekt „Am Ball bleiben – Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung“. Ehrenamtliche Trainer und Betreuer im Amateurbereich sehen sich neben ihrer sportlichen Verantwortung immer öfter mit diesen Problemen konfrontiert. Wenig Erfahrung und unzureichende Unterstützung sorgen dann häufig dazu, dass die Konflikte unbearbeitet bleiben.

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