Am Ball bleiben News 30.10.2007

[30.10.2007]
Leiter des Dresdener Fan-Projekts zu Ausschreitungen vom Wochenende

Die Bilder von den Krawallen rund um das Spiel zwischen Dynamo Dresden II und Lok Leipzig hat das Thema der Gewalt im ostdeutschen Amateurfußball einmal mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Zusätzliche Brisanz erhielten die Vorfälle des vergangenen Wochenendes durch Schmähungen mit antisemitischen Hintergrund. Im Interview mit Spiegel Online äußert sich der Leiter des Dresdener Fan-Projekts, Torsten Rudolph, zu den Problemen des Rechtsradikalismus in der Fankurve und zur schwierigen Arbeit in den Fan-Projekten angesichts der Drohung des Landes Sachsen, die Fördermittel zu streichen.

Es gibt jedoch auch positive Nachrichten aus dem ostdeutschen Fußball: Ein Beleg dafür, dass sich gerade die Fanszene von Dynamo Dresden auch gegen Rassismus und Diskriminierung engagiert, liefert etwa der Beitrag der Faninitiative 1953International zur Fare-Aktionswoche. Unter dem Motto „Love Dynamo – Hate Racism!!!“ wurde ein antirassistischer CD-Sampler produziert und kostendeckend in der Fanszene verkauft.

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