Am Ball bleiben News 09.07.2007

[09.07.2007]
In Frankfurt ist „kein Platz für Rassismus“

kein Platz für Rassismus

Vor allem mit einer groß angelegten Schilder-Aktion hat ZICO – das nach Uwe Bindewald benannt ist – auf sich aufmerksam gemacht. Tatkräftig unterstützt wird das Magazin dabei von etlichen Frankfurter Fußballvereinen, bei denen das „Kein Platz für Rassismus“-Schild bereits am Sportheim, der Tribüne oder am Eingang zu finden ist. Teilnehmer aus der höchsten deutschen Spielklasse ist Eintracht Frankfurt. Der Bundesligist hat das erste Schild in Person von Ioannis Amanatidis und Patrik Meyer, Chef des Frankfurter Stadions nahe am Wald, an einem Pfosten angebracht. Mittlerweile ziert dank des Einsatzes von Michael Thurk auch der Eingang des Spielertunnels die eindeutige Botschaft: „Kein Platz für Rassismus“. Gefolgt sind dem Beispiel im Rhein-Main-Gebiet 77 weitere Vereine, von der Oberliga Hessen bis zur Kreisliga B Main-Taunus. ZICO hat sich dabei zur Aufgabe gemacht, langfristig auf jedem Frankfurter Sportplatz eines der „Kein Platz für Rassismus“-Schilder unterzubringen. Als „Botschafter“ für die Aktion hat das Magazin bereits Otto Addo, Daniel Gunkel (beide FSV Mainz 05) sowie Mounir Chaftar und Benjamin Köhler (beide Eintracht Frankfurt) gewinnen können. Chaftar, Gunkel und Köhler waren Anfang Mai zum Beispiel dabei, als im Stadion am Brentanobad, wo unter anderem Frauen-Bundesligist 1. FFC Frankfurt seine Spiele austrägt, das erste Schild angebracht wurde.

Die Aktion wendet sich jedoch nicht nur an Aktive und Vereine, sondern auch an Fußballplatz- und Stadionbesucher. Auf der offiziellen Homepage hat jeder die Möglichkeit, „Farbe zu bekennen“ und seinen Beitrag gegen Rassismus auf deutschen Plätzen zu leisten. Zudem kann das Ziel, so viele Sportplätze wie möglich auszustatten und generell die Beteiligung auch der fußballschauenden Bevölkerung zu steigern, nur durch eine ausreichende Bekanntmachung der Aktion erreicht werden.

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